Die Gute Nachricht

Es gibt nur Sein, es ist unmöglich, es zu verpassen. Die »schlechte« Nachricht ist, dass es keinen gibt, um das zu geniessen, es hat nie einen gegeben. Feiern wir! Sein, absolut unleugbar. Ungeteilt. Der ganze Rest – das Wahrnehmbare, das Erkennbare, das Fühlbare – ist unnachweisbar; es ist unmöglich, es zu wissen, dennoch erscheint es im Sein. Ohne anderen. Vollkommener Solipsismus1 ohne jemanden. Und es gibt nur Liebe.

Die andere gute schlechte Nachricht ist, dass es gar nichts zu tun gibt2. Jede Suche ist ein vollkommener Unsinn, eine Vollkommenheit ohne Ausweg, inklusive der scheinbaren Unvollkommenheit. Es ist zwecklos, das zu suchen, was immer da ist und nie verloren wurde. Es gibt nur Holzwege. Selbst die Suche erscheint jedoch im Sein.

Sein braucht nichts.

Eigentlich passiert nie etwas. Es ist einfach so; alles taucht im Sein auf. Der Schein ist nicht ausgeschlossen, nichts ist ausgeschlossen. Sein ist nichts, weder Subjekt, noch Objekt, weder dies, noch das. Doch alles ist drin, die aus Leere gewobenen Niemandsmasken, Berge, Bäche, Sterne, Mond und Sonne, Krieg und Frieden, Affen und Menschen, Ratten, Scheisse, Bäume, Felsen, Blumen, Tiere, Himmel, Erde, Wasser, Feuer, und sogar ja, Microsoft... Ja, ja.

Stille.

Epigramme, Zitate

Sexy Sein-Links:
Living Love Universe    Osho    The Art of Being    The Open Secret    Vulva-Projekt    Waldhaus

1 von lat. solus »allein« und ipse »selbst«: Allein das Selbst ist wirklich, während die Welt und alle »Ichs« nur Bewusstseinsinhalte ohne eigene Existenz darstellen.

2 als Antwort auf die Frage Lenins »Was tun?«

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